Donnerstag, 15. April 2021

Kleid Kilia

Vor kurzen habe ich euch meine Tasche Nepal gezeigt und erwähnt, dass ich sie evtl. zu meinem Kleid Kilia tragen könnte, doch besagtes Kleid hatte es seit ihrer Fertigstellung im September 2020 noch gar nicht auf den Blog geschafft. Fotos hatte ich damals noch gemacht, doch dann ist sie direkt im Schrank verschwunden, weil es schon zu kalt dafür wurde. Einen passenden Pulli oder Cardigan habe ich (noch) nicht. Damit ist hoffentlich auch bald Schluss, denn ein schwarzer Cardigan ist inzwischen auf meinen Stricknadeln.

 
Nun aber zum Kleid. Den Schnitt hatte ich zur Probe schon einmal als Shirt genäht. Das passt super, lediglich die Brustabnäher sitzen nicht da wo sie sein sollten. Deshalb habe ich den Schnitt angepasst und auch wenn man das auf den Fotos nicht wirklich sieht, jetzt sitzen sie besser.

Was den Stoff betrifft bin ich auf den ersten Tragetest gespannt. Der ist nämlich sehr dünn und bei uns würde man sagen "lummelig".

Aber selbst wenn der Stoff vielleicht nicht so geeignet ist, der Schnitt und die Ausschnittlösung gefällt mir wahnsinnig gut, dann nähe ich einfach noch eine aus dem passenden Stoff. 


Liebe Grüße

Sandra


auf einen Blick:
Schnitt: Kilia von Prülla in Gr. 38 (Brustabnäher versetzt)
 

Freitag, 2. April 2021

Märchenhaftes 2021 - Schneewittchen und die sieben Zwerge


"Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen! Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz und ward darum Schneewittchen (Schneeweißchen) genannt."
 
Schneewittchen ist eines DER Märchen meiner Kindheit. Ich meine mich zu erinnern, dass wir das auch als Video auf VHS hatten und einige Bilder davon habe ich noch immer vor Augen wenn ich an das Märchen denke.
 
So hatte ich diesen Monat auch kein Problem Ideen für Maikas "Märchenhaftes 2021" zu finden und wer weiß was ich alles gewerkelt hätte, wenn ich die Zeit dafür gehabt hätte. 
Was ich aber auf jeden Fall ausprobieren wollte, war der Siebdruckrahmen, den ich mir kurz zuvor zugelegt hatte. Auf einem weißen Geschirrtuch habe ich Blumen in rot und schwarz gedruckt .. weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz.
Vielleicht hatten die sieben Zwerge hinter den Bergen auch so schöne Geschirrtücher benutzt um ihr Geschirr zu trocknen nachdem sie sich gefragt hatten "wer hat von meinem Tellerchen gegessen?"
 
 

Das waren wirklich die allerersten Versuche und auch nachdem ich inzwischen schon ein paar Drucke mehr gemacht habe, ist es immer noch ein Nervenkitzel, wenn ich den Rahmen abhebe um zu sehen, ob der Druck schön kräftig und gleichmäßig gefärbt ist. Aber es macht auch sehr viel Sapß.

 
Eigentlich wollte ich in diesem Post ein paar ganz andere Projekte zeigen, doch wie es der Zufall so will hat sich dann doch dieses Paar Socken in den Vordergrund gedrängt. Angefangen hatte ich es schon Ende Januar, der erste Socken war fertig, der zweite gerade angestrickt, lag es eine Weile vernachlässigt rum. Wahrscheinlich wäre es so noch länger gelegen, wäre es mir nicht Ende März wie Schuppen von den Augen gefallen, wie perfekt diese Socken zu Schneewittchen passen...


... Zwergenauftstand heißt die Anleitung von Ducathi.

Und so war es wieder einmal Maikas Jahresaktion, die mich motiviert hat ein Projekt umzusetzen bzw. zu beenden.
Was mir wohl zum nächsten Monatsmärchen einfallen wird? Genäht, gestrickt, gedruckt oder gepinselt? Wir werden sehen.


Mit diesem süßen Häschen, das ich gestern nach dem Tutorial von Frau Hölle gepinselt habe, wünsche ich euch Frohe Ostern.


 
Liebe Grüße

Sandra
 
 
 
 

Dienstag, 23. März 2021

Tasche Nepal - oder die Blockade ist gelöst

Hurra, ich habe genäht und ich glaube, so allmählich finde ich zu meinem Näh-Flow zurück. Zumindest drängeln sich die Ideen schon wieder in meinem Kopf, jede will sofort umgesetzt werden und ich hab richtig Lust drauf.

Die Tasche die ich euch heute zeige, hatte es da etwas schwerer. Das Material für die Tasche Nepal von machwerk hatte ich mir schon vor 2 Jahren besorgt und bereit gelegt. In einer Papiertüte stand alles bereit, mal mehr und mal weniger im Weg und stets hatte ich im Kopf "die solltest du auch mal nähen". Was hat mich aber davon abgehalten? Ich mag Kupfer, ich mag die Kombi mit schwarz und jedes Mal, wenn ich ein schwarzes Kleid an habe, fehlt mir eine schwarze Tasche. Aber irgendwie war mir schon von vornherein klar, dass diese Tasche in dieser Material- bzw. Farbkombi nicht mein Stil ist. Das glänzt zu viel. 

 
Wie ihr seht, hab ich sie jetzt endlich doch genäht. Warum? Die Tüte stand mir immer noch im Weg und ich wusste, dass ich das Material für nichts anderes verwenden würde. Und spätestens wenn ich mein Kleid Kilia ausführen möchte, werde ich denken, jetzt würde diese Tasche bestimmt super passen. (An dieser Stelle wollte ich das erwähnte Kleid verlinken und musste feststellen, dass ich es noch gar nicht auf meinem Blog gezeigt habe >> kommt demnächst). Was mir dann aber den letzten nötigen Stupser gab war die Erkenntnis, dass ich sie notfalls auch als Projekttasche für meine Strickprojekte verwenden kann. Hurra, und dann war sie auch richtig schnell genäht. 
 

 
Das Nähen selbst hat richtig viel Spaß gemacht. Die Anleitung ist toll geschrieben. Ich mag den Schnitt, die Größe und den tieferliegenden Reißverschluss.
 
 


Für das Innenleben habe ich (mal wieder) auf ein Stoffschätzchen aus dem Vorrat zurückgegriffen.


 

Ob ich sie tatsächlich mal als Handtasche verwenden werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht muss sich dafür der richtige Moment bieten. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich den Schnitt in einer anderen Farbvariante und nicht ganz so auffälligen Ösen noch einmal nähe. Und darauf hätte ich auch richtig Lust.

Na dann, hoffentlich bis bald.

 

Liebe Grüße

Sandra

 



Mittwoch, 3. März 2021

Märchenhaftes 2021 - Jorinde und Joringel

Jorinde und Joringel, so lautet der Titel des Februar-Märchens bei Maikas "Märchenhaftes 2021. Schon wieder ein Märchen, das ich überhaupt nicht kannte. Also kam zuallerst mal die Recherche bevor ich mir überhaupt Gedanken über eine passende Werkelei machen konnte. 
 
Danach war ich um ein weiteres Märchen schlauer und hatte auch eine Idee. Seit langem möchte ich mich im Aquarellmalen oder Watercolor üben, aber ohne konkrete Idee... ach ihr wisst ja wie das ist. Nun hatte ich die roten Blumen vor Augen und dachte, das wäre ein einfaches Projekt für den Anfang. Na ja, in meiner Vorstellung hat das Ganze anders ausgesehen. So ganz überzeugt bin ich nicht, aber ein schöner Farbklecks ist es allemal. Auf jeden Fall gibt es noch viel Potenzial zum Üben, genau so wie es noch viele Märchen gibt, die ich noch nicht kenne.


 
Im März dürfen wir uns mit Schneewittchen und den sieben Zwergen auseinandersetzen. Das kenne ich! Und auch Ideen hätte ich schon einige. Mal sehen, was sich alles umsetzen lässt. Na dann, ran ans Werk. Bis bald,


Liebe Grüße

Sandra
 
 

Sonntag, 21. Februar 2021

Strickzeug III - und rockige Wiederentdeckung

"Es wird mal wieder Zeit meine gesammelten Strickwerke zu zeigen". Diese Idee kam mir, als ich Tragebilder von meinem TuulaSweater gemacht habe und mir dabei ein Rock in die Hände kam, der nun über 1 Jahr fertig rumlag, den ich aber nie getragen hatte, weil mir einfach keines meiner Oberteile dazu gefiel. 
 
Der Rock ist nach dem Schnitt "Frau Tilda" von "Hedi näht". Ein schlichter Bleistiftrock aus Sweatstoff, was ihn super bequem macht. Das schicke Pendant zur Jogginghose 😉 Der Stoff ist ein Rest des Fischgrät-Sweats von meinem Blazer "Lady Grace". Nun mit passendem Pullover wird er hoffentlich öfter zum Einsatz kommen.


Anleitung: Tuula Sweater von Rosa P. 
Garn: Ecopuno von LanaGrossa in Dunkelpetrol

 
Nun kommen die gesammelten Strickwerke seit meinem Blogpost "Strickzeug II", also seit Juni 2020; und da ist einiges zusammengekommen. Die Anleitung und das verwendete Garn schreibe ich euch darunter. Falls ihr mehr dazu wissen wollt, schaut gerne auf ravelry, dort habe ich alle Projekte gepflegt oder schreibt einfach einen Kommentar oder eine E-Mail.
 


Anleitung: Caress my Soul von mairlynd 
Garn: Regia Premium Silk von Schachenmayr in Farbe "Salbei"

 

Anleitung: Elfe von Astrid Schramm
Garn: Gomitolo Estate

Anleitung: Gardengate Sweater von Jennifer Steingass (knit.love.wool)
Garn: Wollmeise Lace in den Farben "Natürlich" und "Patina"


Anleitung: Raglanmantel aus Filati Lookbook No 9 
Garn: Nuvoletta von Lana Grossa

Aus dem restlichen Garn habe ich einen Loop (einfach Perlmuster in Runden bis das Garn aufgebraucht war) gestrickt.

 
Ein ganz besonderes Projekt im letzten Jahr war der Kolding. Auf Instagram hatte ich schon vom "holprigen" Beginn unserer Beziehung berichtet.  
Mich wundert's immer noch, dass ich ihn überhaupt fertig gemacht habe, denn dies ist definitiv keins meiner Lieblingsprojekte aus 2020. Aber der Reihe nach. Irgendwann im Spätsommer, nachdem ich auf Instagram schon viele Koldings gesehen hatte, wollte der Lemming dann doch einen haben. Die Entscheidung für das Garn hat sich ewig gezogen. Ich wollte einen dunkelgrauen, der zu möglichst vielem passt aus Wollmeise Lace zusammen mit einem Mohairgarn. Soweit der Plan.
Die Wollmeise kam dann aber anders raus als erwartet. Zwischenzeitlich verabschiedete ich mich von der Mohairidee und orderte Shio von Ito, in der Hoffnung, dass das Farbbild dadurch etwas dunkler rauskommen würde. So strickte ich dann los obwohl ich mit der Farbe nicht so richtig warm wurde. Irgendwann kam mir die Idee für das Kontrastdreieck statt der Shio auf Mohair als Beilauffaden zu wechseln. Das bedeutete neben dem Lacegarn noch 1 Faden Mohair und 2 Fäden Shio gleichzeitig am Strickstück zu haben. Und weil ich nicht 2 angefangene Konen haben wollte wickelte ich die Shio zu einem Knäuel und strickte mit dem Faden von Innen und von Außen 🙈. Ihr könnt euch sicher denken, dass ich mehr Zeit damit verbracht habe Fäden zu entwirren als mit Stricken. 😫 Irgendwann hatte ich es auch an die Stelle geschafft, wo ich die Shio abschneiden konnte 😅. 
Kurz darauf ging dann die Wollmeise aus 😢 Mir war echt zum Heulen. Einen zweiten Strang wollte ich nicht kaufen, denn die Farbe gefiel mir gar nicht so gut. 🤔. Und es war klar, dass sehr viel übrig bleiben würde. Der Plan war ribbeln bis zum Beginn des Mohairgarn und die Kontrastecke mit ganz anderem Garn zu stricken. So gingen dann einige Wochen ohne zufriedenstellende Alternative ins Land, bis ich dann doch einen 2. Strang des Lacegarns bestellte um endlich fertig zu werden. Vom neuen Strang mit 330g habe ich dann ganze 30g gebraucht 🙄. Aber der Kolding war ENDLICH fertig. 
 

Anleitung: Kolding von ChrisBerlin
Garn: Wollmeise Lace in der Farbe "Feldmäuschen", Ito von Shio, Super Kid Silk von Mayflower
 
 
Inzwischen hat mich der Kolding auf einigen Spaziergängen begleitet und wir haben uns tatsächlich angefreundet. Dies rief den nächsten Schritt meines Plans ins Leben, eine passende Mütze zu stricken. Garn war ja noch genug da 😉. 
Die Oslohat von Petite Knit war schnell gestrickt und durch das doppelte Bündchen habe ich endlich warme Ohren wenn's draußen richtig kalt ist.


Anleitung: OsloHat mohair von Petite Knit
Garn: Wollmeise Lace in der Farbe "Feldmäuschen", Ito von Shio
 
 
Neben den großen Projekten habe ich immer ein paar Socken auf den Nadeln, die dann so "nebenbei" gestrick werden.
 
Anleitung: Die Drei vom Blog Socks von Feierabendfrickeleien
Garn: Crazy Zauberball von Schoppel


Anleitung: Lizard Socks von Beate Zäch
Garn: Meilenweit von LanaGrossa, Regia 4ply von Schachenmayr
 

Anleitung: Socktobersocken 2020 von Tanja Steinbach
Garn: Juli-Strang aus dem LismiKnits Sockenclub "LismiKnitsinspirationchallenge3"
 

Anleitung: SoxxMixx No. 7 von Stine und Stich 
Garn: Regia Premium Yak und Reste von Regia Premium Silk


Das war das Gestrick für mich. Darüber hinaus habe ich noch 2 Tücher gestrickt, einmal für eine Kollegin, das andere für meine Freundin.


Anleitung: Braidsmaid von Martina Behm
Garn: Drops Sky in "Lavendel" bzw. "Seagreen"

 

Und natürlich auch für das kleine Nichtenkind:

 

Babydecke aus Regia Premium Silk und passende Schühchen nach eigener Anleitung.


 

Anleitung: Bearly Bonnet von Pure Stitches
Garn: Drops Baby Merino

 

Tja, ich bin immer noch mehr mit den Stricknadeln aktiv als an der Nähmaschine. Aber auch da habe ich inzwischen wieder etwas angefangen, das ich hoffentlich bald zeigen kann. Bis dahin, macht's gut und bleibt gesund.


Liebe Grüße

Sandra



linked@ meine fummeley

Montag, 1. Februar 2021

Märchenhaftes 2021 - Aschenputtel

Der erste Monat des Jahres 2021 ist um und ich hab bisher noch nichts gebloggt, ja, noch nicht einmal genäht. Diese ganze Situation mit Home-Schooling, Home-Office und Quarantäne wirft sogar meine Nähgewohnheiten komplett aus der Bahn. 
 
Umso mehr freue ich mich, dass Maika ihre Jahresaktion "Märchenhaftes" im neuen Jahr weiterführt. Es gibt noch so viele Märchen, die ich nicht kenne. Auch viele der "Klassiker" waren im letzten Jahr nicht dran. 
 
 
Einer dieser Klassiker hat es nun gleich im Januar aus dem Lostopf geschafft: Das Aschenputtel. 
 
Lange hab ich hin und her überlegt, ob ich wieder ein Jahresprojekt starten möchte und wenn ja welches. In den letzten Jahren, habe ich solche Projekt dafür genutzt neue Techniken zu üben und hatte damit ein bisschen Druck, regelmäßig daran zu arbeiten. Ideen, was ich erlernen möchte, hätte ich genug, aber im Moment einfach keinen Nerv dazu. Deshalb habe ich mich entschieden, im Nachhinein den Märchen-Quietbook SAL von Ulrike nachzunähen.
Bis das (Nichten-)Kind, das jeden Tag zur Welt kommen kann, dann etwas damit anfangen kann, wird es noch etwas dauern, aber die Gelegenheit es im Rahmen von Märchenhaftes 2021 zu nähen hat sich gerade zu aufgedrängt. 

So ist nun die erste Seite fertig und darauf Aschenputtels Ballkleid mit zarter Spitze am Saum und feinstem Band um Schleifen zu binden.

 
Wahrscheinlich werde ich nicht jeden Monat eine Seite für das Quietbook gestalten, aber zumindest für ein paar Monate habe ich nun schon ein konkretes Projekt. 
 
Jetzt bin ich aber neugierig, ob mir der Februar schon die nächste Seite beschert. Deshalb hüpfe ich gleich rüber zu Maika und schaue nach dem Februarmärchen.
 
 
Liebe Grüße

Sandra
 
 
 

Montag, 4. Januar 2021

Märchenhaftes 2020 - Die sieben Geißlein

Willkommen im neuen Jahr 2021. Ich wünsche euch viel Glück, Kreativität, Schaffenskraft, Geduld und vorallem Gesundheit für dieses neue Jahr, in das wir alle so große Hoffnungen setzen. Selten habe ich ein Jahr so herbeigesehnt, wie dieses Mal.
Doch bevor ich mit den Projekten des neuen Jahres starte, möchte ich euch noch meinen Dezemberbeitrag und damit auch den letzten Beitrag zu Maikas "Märchenhaftes 2020" zeigen.  Das Märchen des Monats war "der Wolf und die 7 Geißlein". Das kenne sogar ich noch aus Kindheitstagen, trotzdem habe ich es nochmal gelesen. Sind es doch oft die kleinen Details, die man über die Jahre vergisst, aus denen sich aber die besten Werkelideen ergeben. Tatsächlich war ich im ersten Moment ratlos was ich nähen sollte. Ich hatte zwar den schönen Stoff im November gewonnen, hatte aber keine Idee, für ein großes Projekt und wollte den Stoff nicht einfach als Taschenfutter aufbrauchen, schließlich werde ich im Januar Tante und da würde ich dann gerne etwas für's (Nichten?-)Kind daraus nähen. Also brauchte ich irgendwas, wofür man nicht so viel Stoff braucht. Alltagsmasken könnte ich brauchen und "Maskerade" würde ja auch zu den Tricksereien des Wolfes passen. Aber ich hatte keine Lust Masken zu nähen. Da stolperte ich über die Anleitung eines Babylätzchens. In Kombination mit einem Stück Frotteestoff war es ruckzuck genäht. 
Ich weiß übrigens nicht, wie lange es gedauert hat, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel, dass ja die Mutter den Bauch des Wolfes "zugenäht" hat und damit "Nähen" allein schon ein perfekt zum Märchen passt.
 

 
Kurz vor dem Jahreswechsel drängte sich mir dann noch ein zweites Ruckzuck-Projekt auf. In einem der Kinderzimmer war ein Nackenkissen aufgetaucht, das jahrelang niemand gebraucht hatte. Nun war es wieder topaktuell und entsprechend oft gab es deswegen Streit zwischen den Räubern. Wie wohl die Geißenmutter bei 7 Kindern damit umgegangen wäre? Ich war das "Rumgezicke" bald Leid und habe zu Stoff und Schere gegriffen und habe ein zweites Nackenkissen genäht. Der kleine Räuber durfte sich die Stoffe dafür aussuchen.

 

Viel einfacher war die Wahl des zu zeichnenden Tieres. Zum Glück war in meinem Vorlagenbuch ein Zicklein, so dass ich mich daran versuchen konnte.

Dieses ist jetzt zusammen mit den anderen "märchenhaften" Zeichnungen in meinem Erinnerungsalbum vereint und ist eine tolle Erinnerung an diese wunderbare Jahresaktion.

 




An dieser Stelle vielen herzlichen Dank liebe Maika, dass du uns immer wieder mit so tollen Aktionen durch das Jahr begleitest. Es war ein großer Spaß sich durch die Welt der Märchen zu werkeln. Das dabei manchmal notwendige "um die Ecke denken" um ein passendes Projet zu finden hat mir genau so viel Freude bereitet wie die Märchen wieder oder sogar ganz neu zu entdecken. 
Ich freue mich sehr, dass sich auch 2021 alles um Märchen drehen wird, so viele gibt es noch zu bewerkeln. Und während ich das tippe, kommen mir schon die ersten Ideen für mein persönliches "Jahresprojekt" 2021.

 

Doch zuerst möchte ich noch einen Rückblick auf die Werke meines "Märchenhaftes 2020" machen. 

Januar - Der Froschkönig



 

Februar - Die kleine Meerjungfrau 

 


 

März - König Drosselbart


 
 
 





 
 
 
 
 
 

 



 
 

 
 





 
 
September - Der kleine Muck



 

 

 
November - Hans im Glück
 
 

 
Das war mein "Märchenhaftes 2020 - und nun heißt es viel Spaß im neuen Jahr!
 


                                                   Liebe Grüße

                                                      Sandra