Samstag, 10. August 2019

N wie Niedliche Nager

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N wie "niedliche Nager" hatte Maika das Gewinnerstöffchen bei Buchstäblich Bunt im Juni genannt und ich habe es gewonnen. Dafür noch einmal herzlichen Dank liebe Maika. Da wir seit einem Jahr eine Katze haben und dieser Stoff so wunderbar passt, wollte ich etwas für unsere Madame nähen. Ich hatte auch einige Ideen, aber keine gefiel mir so wirklich.  Bei der Suche im Internet fand ich eine Anleitung für eine Katzenhöhle. Eine Höhle? Damit hätte ich schon ein Projekt für das "H" im August gehabt, aber unsere Katze liegt nicht gerne in Höhlen. Wir haben am Kratzbaum eine Höhle, da war sie insgesamt keine Minute drin. Aber sie mag Taschen und Körbe jeder Art, da ist nichts vor ihr sicher, was sie hier schon unter Beweis gestellt hat. Sie liegt gerne drin oder auch einfach nur darauf, egal ob hart oder weich. Und somit war klar, ich nähe eine Tasche für die Katze. 


Der Schnitt ist die "Reversible Box Tote" von Very Shannon, die ich vor längerer Zeit schon einmal genäht habe.


Der grüne Canvas lag bereits ne ganze Weile in meinem Stoffschrank und gefiel mir in Kombination sehr gut.

Ja, und unsere Süße hat sich auch schon gut eingelebt. Die Tasche stand kaum auf dem Boden, war sie schon in Beschlag genommen.





Auf den letzten Drücker schaffe ich es noch, die "niedlichen Nager" bei Buchstäblich bunt zu verlinken und wünsche euch ein schönes Wochenende. 


Liebe Grüße

Sandra



auf einen Blick:
Schnitt: Reversible Box Tote von Very Shannon
linked@ Buchstäblich Bunt

Donnerstag, 1. August 2019

N wie Nadelbrief

[Werbung, da Markennennung]

Anfang des Jahres habe ich bei Susanne die Liste mit den Themen für "das große Nahtlust Nadelbriefjahr 2019" durchgelesen und hatte gleich eine Idee für Nr. 17 "Norwegen". Wahrscheinlich weil ich mich zu der Zeit in die für mich neue Technik des Fair-Isle-Strickens eingelesen und mir ein paar Projekte überlegt hatte, kamen mir die Norwegerpullis in den Kopf. Schon lange hatte mich interessiert wie diese Muster gestrickt werden und ich wollte das auch ausprobieren.

Eine Aufbewahrungsmöglichkeit für ein paar Nähnadeln konnte ich auch gut gebrauchen, denn die, die ich bei meinen Stricksachen in der CarpetBag hatte, schafften es immer sehr gut sich zu verstecken und auf die Sucherei hatte ich keine Lust mehr. 

So keimte in meinem Kopf eine Idee für einen etwas anderen Norwegerpulli-Nadelbrief. 

Die Strickerei war auch rechtzeitig fertig, doch dann blieb alles erst Mal liegen. Hätte Maika jetzt nicht das "N" als Monatsbuchstaben für ihre Jahresaktion "Buchstäblich Bunt" gezogen, wäre ich immer noch nicht fertig. Irgendwie habe ich mich dann doch motiviert und den nächsten Schritt, den Steek und das Aufschneiden des Gestricks gemacht.

Das Muster für die Eule aus dem Buch "200 bunte Strickmotive" von Andrea Rangel hat mir gut gefallen und passt doch wunderbar zu meinem Blognamen. 




Für die Rückseite hatte ich mir ein eigenes Muster überlegt, das an gestrickte Maschen erinnern soll. Wenn man's weiß kann man es vielleicht erkennen.



Von der Innenseite hatte ich eine grobe Vorstellung, die dann während des Nähens spontan festgelegt wurde. 




Auf der linken Seite habe ich ein Stück Webband mit Druckknopf angebracht, auf dem ich meine Maschenmarkierer aufhängen kann. Die spielen nämlich auch gerne Verstecken. Eine kleine Schere hat auf der rechten Seite Platz und wird durch die selbe Technik am Rausrutschen gehindert, falls der Nadelbrief mal Purzelbäume schlägt. Hier ist dann auch Platz für Nadeln in unterschiedlicher Dicke und einen kleinen Stift.
Verschlossen wird der Nadelbrief mit einem Druckknopf, der auf der Außenseite nicht zu sehen ist.

Zufrieden bin ich mit meinem Gewerk nicht wirklich. Das Gestrick ließ sich nicht so toll auf dem Jeansstoff festnähen und vor allem die kurzen Seiten und die Ecken sind nicht schön geworden. Ändern werde ich daran aber nichts mehr. Das Ganze erfüllt seinen Zweck und damit soll mir erst einmal gedient sein. Die Technik des Fair-Isle-Strickens konnte ich daran sehr gut testen und bin überrascht, wie gut das Ergebnis geworden ist. 

Im letzten Monat durfte ich mich über den Gewinn des Monatsstöffchens freuen. Dafür möchte ich mich auch ganz herzlich bei Maika bedanken. Leider habe ich es noch nicht geschafft, etwas daraus zu nähen, aber immerhin gibt es schon ein paar Ideen. Ich muss mich nur noch endgültig entscheiden und umsetzen, dann könnte ich es vielleicht noch vor Ende der Monatssammlung schaffen. 

Jetzt möchte ich aber erst Mal sehen, was den anderen zum "N" eingefallen ist und vor allem, was der nächste Monatsbuchstabe ist. Bis bald.


Liebe Grüße

Sandra



auf einen Blick:
Strickmuster Eule aus "200 Bunte Strickmotive" von Andrea Rangel

Donnerstag, 25. Juli 2019

Jetzt wird gefeiert - mit Finas Kleid

[Werbung, da Markennennung]

In meinem letzten Post habe ich euch die Einladungskarten für meine Geburtstagsfeier gezeigt und euch weitere Werkeleien versprochen. Inzwischen ist die Party schon vorbei und hier wieder alles an seinem Platz und Ruhe eingekehrt. Auch wenn man noch so gut plant und vorbereitet, bleibt doch in der Woche vor dem Fest einiges zu tun und zu richten, was hinterher auch wieder aufgeräumt werden möchte.
Aber die Mühen wurden belohnt. Meine Gäste und ich hatten einen sehr schönen Abend, den wir bei herrlichem Sommerwetter in der Garage und im Garten verbracht haben. Mein Kleid, das ich euch heute zeigen möchte, hat perfekt dazu gepasst.

Ich hatte euch schon hier von meinem Besuch bei Maja-Stoffe erzählt. Auch der Traumstoff mit den großen grünen Punkten durfte bei diesem Besuch kurz vor Weihnachten mit mir nach Hause um ein "Finas Kleid" zu werden. Das stand schon fest.




Finas Kleid ist wieder so ein Schnitt, bei dem es länger gedauert hat, bis der Funken übergesprungen ist. Den hatte ich zwar oft gesehen, war aber der Meinung, dass ich den nicht brauche. Was letztendlich meine Meinung geändert hat weiß ich gar nicht mehr, aber jetzt bin ich sehr froh darüber und möchte fast behaupten, ich habe ein neues Lieblingskleid. Schön luftig und mit Taschen.


Mit Anleitung und den Videos von Fina war das Nähen überhaupt kein Problem und ging (zumindest gefühlt) sogar schneller als mich zu entscheiden ob ich den kleinen oder den tiefen Ausschnitt nähen soll. Ich habe mich für den kleinen Ausschnitt mit äußerem Beleg entschieden, was mir ganz gut gefällt.



Auch die Biesen sind mit ein bisschen Übung und Geduld zu schaffen und sind ein Hingucker am Kleid.



Mit einem schmalen Gürtel sieht das Kleid noch mal ganz anders aus und ist auch bürotauglich.



Am Schnitt selbst habe ich nichts geändert. Der passt so wunderbar und ich könnte mir durchaus vorstellen, daraus eine Bluse zu nähen. Mal sehen, wann mir der passende Stoff dafür in die Hände fällt.


Liebe Grüße

Sandra


auf einen Blick:
Schnitt: Finas Kleid von FinasIdeen in Gr. 38
Stoff: gekauft bei Maya-Stoffe
linked@ DDD, SewLaLa, kreative Sommerzeit, Perfect Match

Sonntag, 14. Juli 2019

Jetzt wird gefeiert - Einladungskarten

Mein Geburtstag ist Anfang Januar, was normalerweise völlig unspektakulär, im kleinen Rahmen gefeiert wird. Dieses Jahr durfte ich mich über eine neue Zehnerzahl freuen, was ich auch entsprechend feiern wollte. Allerdings gefiel mir die Idee, im Winter zu feiern nicht. Ich wollte ein Sommerfest haben, draußen im Garten. Dass ich dafür auch das ein oder andere gewerkelt habe versteht sich von selbst. 
Dazu gibt es eine schöne Geschichte vom Beginn der Planungen. Als mein Mann mich fragte, ob ich mir dies oder jenes schon überlegt hätte, meinte er irgendwann "bestimmt weißt du schon, was du dir zum Anziehen nähen wirst!" Und ja, er hatte Recht. Aber was ich anziehen werde zeige ich euch heute noch nicht. 

Fangen wir mit den Einladungskarten an. Dass ich die selber machen würde stand außer Frage. Doch tatsächlich fehlte mir ne ganze Weile eine überzeugende Idee. Aber mit dem nötigen Druck durch den näher kommenden Termin, hat auch das geklappt. 



Ich hatte mir im Internet viele Ideen angeschaut, überlegt, wieder verworfen. In einer Zeitschrift fand ich letztendlich mehrere DIY-Projekte, die miteinander kombiniert, ein stimmiges Bild ergaben. Dabei konnte ich einige Techniken, an denen ich mich immer wieder ein bisschen versuche, einsetzen.
Lettering, Stempeln und Watercolor.

Zuerst habe ich den Schriftzug "EINLADUNG" erstellt und einen Stempel geschnitzt. Auf Aquarellpapier habe ich Felder mit Maskingtape abgegrenzt und mit verschiedenen Aquarellfarben Farbverläufe erzeugt. Das hat mal mehr, mal weniger gut geklappt. Gestempelt habe ich mit Acrylfarbe, weil die Farbe meines Stempelkissens nicht kräftig genug war.



Wer im letzten Jahr meine Stempeleien und Druckversuche verfolgt hat, kann sich bestimmt noch erinnern, dass ich immer mal wieder von der ursprünglich überlegten Technik abgewichen und einfach meinem Gefühl gefolgt bin. So auch dieses Mal.


Das Maskingtape blieb irgendwann weg, dafür kamen ein paar Farbspritzer dazu.




Die fertigen Karten habe ich zum Schluss auf farblich passendes Tonpapier geklebt und so entstand eine schöne Sammlung individueller Einladungskarten, die meinen Gästen hoffentlich Lust auf eine fröhliche Sommerparty machen.




Und falls ihr nun wissen wollt, was ich an meinem Fest anhaben werde, dann schaut demnächst wieder vorbei. Bis dahin, macht's gut.


Liebe Grüße

Sandra

Donnerstag, 11. Juli 2019

Kleid Karlotta - ein neues Lieblingskleid?

In den letzten Wochen habe ich einiges genäht, gestrickt oder sonst wie gewerkelt, das es bis jetzt noch nicht auf den Blog geschafft hat. Entweder hatte ich keine Zeit, keine Gelegenheit oder einfach mal keine Lust die Fotos zu machen oder einen Text zu verfassen.

Letztes Wochenende war dann das Erste seit langem, an dem kein Termin und keine Verpflichtung anstand. Das Wetter war auch nicht zu heiß und so hat es mich gepackt und ich konnte eine Reihe aufgeschobener Aufgaben im Haushalt und Garten erledigen. Beflügelt von meinem Schaffensdrang und meinen erledigten Arbeiten schnappte ich mir meine Kamera und nutzte das schöne Wetter um Fotos zu machen. Jetzt darf alles so nach und nach auf den Blog.

Den Anfang macht ein Kleid, das ich schon Ende April genäht habe, dessen "Geschichte" aber schon vor ein paar Jahren beginnt.
Zu meinem Geburtstag Anfang 2016 haben mir meine Männer einen Gutschein bei Maja-Stoffe geschenkt, damit ich ganz in Ruhe Stoffe streicheln und shoppen gehen kann. Den wollte ich unbedingt für ein besonderes Nähprojekt aufheben also nicht einfach nur raushauen, weshalb ich ihn nicht sofort einlöste. 2 Jahre später, kurz nach Weihnachten 2017 hatte ich endlich einen Besuch geplant, die Kids waren bei den Schwiegereltern angemeldet, ich hatte also alle Zeit der Welt und wurde krank. Meine Shoppingtour musste ich verschieben. Es sollte noch ein Jahr dauern, bis ich endlich letztes Jahr, am Samstag vor Weihnachten zum ersten Mal in den tollen Stoffladen gefahren bin, von dem ich schon so viel gehört und gelesen hatte. 
Ich hatte ein paar konkrete Projekte im Kopf, für die ich tolle Stoffe gefunden habe und die inzwischen alle schon fertig bzw. angefangen sind.

Eins davon war das Kleid Karlotta von SO! Patterns. Der Stoff ist eine Webware in grüngelb mit einem zarten weißen Rankenmuster.

Das Schnittmuster enthält drei verschiedene Varianten für die Ärmel: schmale Ärmel in lang und kurz, sowie kurze Ärmel im Kimono-style. Ich habe mich für die langen Ärmel entschieden, habe diese aber gekürzt, so dass es kein Langarmkleid ist, aber auch noch bei kühleren Temperaturen getragen werden kann. (Ähnlich meiner Else, aber eben sommerlicher). Die Ärmel waren aber so eng, dass es unangenehm war, wenn ich die Arme gebeugt habe. Zum Glück hatte ich ausreichend Nahtzugabe, so dass ich die Ärmelnähte noch einmal auftrennen und die Naht versetzen konnte. 



Was Kleidung betrifft bin ich eher praktisch veranlagt. Deshalb musste ich die optionalen Taschen unbedingt nähen. Und die sind so was von praktisch. Ein Taschentuch, kurz den Schlüssel, den Firmenausweis oder einfach nur die Hände; irgendwas muss ich immer einstecken.


Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das Kleid zu mir passt, ich bin eben doch eher ein Hosen-Typ. Aber ich war mutig und hab mich damit ins Büro getraut. Mein Mut wurde sogar mit dem Lob einer Kollegin belohnt. 
Inzwischen habe ich es schon mehrmals getragen und trage es sehr gerne.  Trotz Webware ist es sehr bequem und wenn mir mal ein passendes Viskosestöffchen in die Finger kommt, könnte ich mir durchaus vorstellen, noch eine Karlotta zu nähen.



Auch wenn der Gutschein ewig ungenutzt blieb, bin ich überzeugt, dass ich ihn sinnvoll eingesetzt habe, was meint ihr? Alles eben zu seiner Zeit. Passender Weise habe ich dieses Jahr auch einen Gutschein von Maja-Stoffe zum Geburtstag bekommen, aber der bleibt definitiv nicht so lange hier 😉.


Liebe Grüße

Sandra



auf einen Blick:
Schnitt: Kleid Karlotta von SO! Patterns in Gr. S 
Stoff: Baumwolle-Webware in gelbgrün mit Ranken; gekauft bei Maja-Stoffe
linked@ DDD, SewLaLa

Montag, 1. Juli 2019

S wie Strickjacke

[Werbung, da Markennennung]

Sommer, Sonne, Strand ... mir würde noch viel mehr einfallen, was zur aktuellen Wetterlage passt und mit "S" beginnt und somit perfekt für den Juni von Maikas "Buchtstäblich Bunt" wäre.

Da aber mein zur Zeit zweitwichtigstes Handarbeitshobby Stricken auch mit S beginnt, habe ich mich entschieden meine gerade fertig gewordene "Strickjacke mit Zopfmusterbund" nach einer Anleitung von Rosa Pe. zu zeigen. 

Soweit mein Plan, doch wer hat Lust bei diesen Temperaturen Tragefotos mit einer Strickjacke zu machen? Früh am Samstag Morgen konnte ich mich dazu durchringen und habe noch ein paar passable Bilder hingekriegt, bevor der Akku der Kamera dann leer war (irgendwas ist doch immer).


Gestrickt habe ich aus der LAMANA Piura (100% Babyalpaka) und LAMANA Premia (60% Super Kid Mohair, 40% Seide)eine traumhaft weiche und leichte Mischung. Obwohl ich bei Wolle eigentlich empfindlich bin, ist die Strickjacke sehr angenehm zu tragen. Die kratzt überhaupt nicht und ich trage  auf den Fotos nur ein Trägertop drunter.



Auch wenn ich bei diesem herrlichen Sommerwetter noch nicht dran denken mag, aber irgendwann kommen auch wieder kühlere Tage und dann bin ich vorbereitet.

Jetzt bin ich aber gespannt, wie der neue Buchstabe für den Juli lautet. Da werde ich gleich Mal zu Maika rüberschauen, wo es bestimmt viele tolle Ideen zu bewundern gibt.


Liebe Grüße

Sandra


auf einen Blick:
Anleitung: Jacke mit Zopfmusterbund von Rosa Pe.
Garn: Lamana Piura und LAMANA Premia in anthrazit
linked@ Buchstäblich Bunt, Meine Fummeley

Sonntag, 2. Juni 2019

J wie Jerseygeschenke

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Ich muss zugeben, als Maika das "J" als Buchstabe für den Mai bei Buchstäblich Bunt bekannt gegeben hat, stand ich im ersten Moment auf dem Schlauch.  Oder dachte ich zu kompliziert? Tatsächlich dauerte es einen Moment, bis ich auf "Jersey" kam und dann war alles ganz einfach. Wohl zu einfach, denn mein Hirn stellte das Denken und Überlegen sofort ein und erst als ich Maikas Post zur Sammlung der "J"-Werke gelesen habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen; ja, "Jeans" beginnt auch mit "J". Und im Mai habe ich sogar zwei Projekte aus Jeans gewerkelt. Den Jeansrock, den ich für die kreative Sommerzeit aus einer Jeanshose genäht habe und das Täschchen für nasse Badesachen.
Außerdem passen mein Shirt HappyMe und das Geburtstagsshirt des kleinen Räubers perfekt zum "J" da sie aus Jersey sind. 

Doch eigentlich hatte ich mir für den Mai ganz andere Projekte ausgedacht und deshalb heißt mein Posttitel auch "Jerseygeschenke". 

Ich hatte euch hier erzählt, dass sich meine Freundin einen Hoodie von mir gewünscht hat, weil sie gerne einen Hoodie aus dünnem Stoff möchte, aber nirgends einen findet, der ihren Vorstellungen entspricht und wie viel Spaß wir schon beim Schnittmuster- und Stoffeaussuchen hatten.  Die Entscheidung fiel letztendlich auf die Lynn von pattydoo ohne Taschen und den genialen Streifenjersey mit Totenköpfen von Snaply. 


Die Lynn ist eigentlich für Sweat und damit dickere und nicht ganz so dehnbare Stoffe ausgelegt und ich hatte echt ein bisschen Bammel, ob das mit Jersey gut wird. Aber ich war mutig und wurde belohnt. Die Lynn ist super, der Stoff ist so schön weich, meine Freundin war schon bei einer kurzen Anprobe wegen der Ärmellänge begeistert.

Hier noch ein Detailbild von den Ösen, auf dem man das Muster des Stoffes besser erkennen kann.



Ein weiteres Jersey-Geschenk habe ich für meine Schwiegermutter genäht. Nachdem ihr, bedingt durch die Chemo, die Haare ausgehen, brauchte sie eine Mütze. Von dem kuschelweichen grauen Jersey, den ich als Kapuzenfutter der Lynn verwendet habe und der hier auch noch in lila lag, war noch genug übrig. Daraus ist eine Jersey-Beanie nach dem Freebook von Hamburger Liebe geworden. Da kann man beide Seiten nach Außen tragen und meine Schwiegermutter kann besser zum Rest der Kleidung kombinieren. 


Damit die Beanie nicht zu sehr nach Schlumpfmütze aussieht habe ich jeweils in der hinteren Naht einen Gummifaden in die Overlocknaht eingezogen und zusammengezogen. So ist die Mütze von unten her etwas gerafft.


Auch meine Schwiegermutter hat sich sehr gefreut und ich freue mich, dass ich ihr in dieser schwierigen Zeit eine Freude bereiten konnte.

Jetzt werde ich mal schauen, welche "J"-Ideen mein Hirn noch ausgeklammert hat. Ob den anderen etwas anderes eingefallen ist? Ich bin gespannt.



Liebe Grüße

Sandra


auf einen Blick:
Schnitt: Lynn von pattydoo; Jersey-Beanie von Hamburger Liebe
Stoff: von Snaply